Zahlen-Vereine-bald-Miete-für-die-Lagerung-ihrer-Sportmaterialien-beitrag

Wenn es um das Erzielen von Einnahmen geht,  scheint insbesondere das Immobilienverwaltungsamt der Stadt besonders einfallsreich zu sein.

So ist beispielsweise geplant, unserem Boxverein für die Lagerung ihrer für den Trainings-und Wettkampfbetrieb benötigten Sportmaterialien wie Boxring,  Hanteln, Sprungseile etc. eine Mietrechnung für die genutzte Fläche aufzumachen. Bisher herrschte die vernünftige Auffassung, das Trainingsmittel und Geräte zur Hallenausstattung gehören und für deren Lagerung natürlich nichts zu bezahlen sei. Jetzt geht es um die Boxer, doch bald schon könnten auch andere Vereine betroffen sein, die in kommunalen Hallen ihre Sportgeräte lagern. Nahezu alle Spielsportarten verwahren Bälle, Netze und Zubehör in Schränken, die mindestens 1 m² kommunaler Fläche beanspruchen.

Flattert denen auch bald eine Rechnung ins Haus?

Doch zurück zu den Boxern. 80 % der dort Trainierenden haben einen Migrationshintergrund. Dass man so gut wie keine Mitgliedsbeiträge von dieser Klientel erhält, ist ein offenes Geheimnis. Wenn es um Integration geht, kann man den BCG natürlich überall vorzeigen, doch bezahlen soll er dafür?

Der Sportbund HGW fordert energisch, sich von solchen Plänen zu verabschieden.Das gilt für die Boxer wie auch für alle anderen Vereine. Sie leisten eine umfassende gesellschaftspolitisch nicht hoch genug zu schätzende präventive Arbeit.

Man möge sich das endlich merken und auch so handeln.