Sportentwicklungsplanung-für-die-Hansestadt-Greifswald-kann-begonnen-werden-beitrag

Nach Information der Stadtverwaltung wurde kürzlich der Vertrag zur Erarbeitung der Sportentwicklungsplanung zwischen der Hansestadt Greifswald und dem Institut für kommunale Entwicklungsplanung Potsdam abgeschlossen. Die dafür notwendigen finanziellen Mittel sind im aktuellen Doppelhaushalt enthalten.Diese Sportfachplanung ist besonders wichtig, um für die nächsten 10 Jahre ein Strategiepapier zur Entwicklung des Sports in unserer Stadt vorliegen zu haben, das als Orientierung für Politik, Verwaltung, Sportvereinen, Institutionen und Bürgern der Stadt dient.

Das Institut aus Potsdam hat in diesem Jahr für die Stadt Schwerin bereits eine Sportentwicklungsplanung erstellt und befindet sich aktuell bei der Erarbeitung der Planung für die Hansestadt Wismar.

Sport bewegt die Menschen.
Das Institut für kommunale Sportentwicklungsplanung Potsdam erforscht die vielfältigen Facetten von Sport und Bewegung in unserer Gesellschaft und nimmt dabei insbesondere die integrativen und gesundheitsfördernden Potenziale ins Blickfeld. Das Forschungsfeld bezieht sich auf die Sportentwicklung im kommunalen und interkommunalen Raum. Sie analysieren die Sport- und Bewegungsstrukturen von Städten, Gemeinden und Landkreisen. Sie beraten Kommunalverwaltungen, Sportverbände und Sportvereine.
Der Sport ist vielfältiger geworden und er spielt zusammen mit der Bildung eine wesentliche Rolle für die öffentliche Daseinsvorsorge. Sportvereine, kommerzielle Anbieter, Schulen und Kindertagesstätten sind wichtige Anbieter von Sport und Bewegung.

Viele Bürgerinnen und Bürger sind sportlich aktiv ohne jede institutionelle Anbindung. Auch die genutzten Sporträume sind sehr vielfältig geworden: Von Sporthallen und Sportplätzen bis hin zu Parkanlagen, Skateparks, Radwegen, Straßen und Waldwegen. Die gesamte Kommune wird zum Sport- und Bewegungsraum. Die Kommunen und der organisierte Sport stehen vor der Herausforderung, sich diesem gesellschaftlichen Wandel zu stellen.

Auch der demografische Faktor hat wesentlichen Einfluss auf die Sportentwicklung. Die Altersgruppe der über 65Jährigen wird zukünftig deutlich anwachsen mit neuen Ansprüchen an Sport- und Bewegungsstrukturen. Kommunen und der Sport müssen dementsprechend Angebote und Sporträume bereitstellen.
Sport muss finanzierbar sein. Eine integrierte Sportentwicklungsplanung als unabhängige wissenschaftliche Grundlage bietet die Voraussetzung zur Aktivierung von Sportfördermitteln für Investitionen in Sportstätten und deren Ausstattung.

Greifswalder Ruderclub "Hilda" 1892 e.V. feierte das 125. Jahr des Bestehens
90 Jahre Greifswalder Volksstadion
Die alte Sporthalle der Caspar-David-Friedrich-Schule sollte auch zukünftig dem Greifswalder Sport zur Verfügung stehen !