Foto: Sportbund Greifswald

Der Vorsitzende des Greifswalder Sportbundes, Bernt Petschaelis, stimmte sich am Montag mit dem Oberbürgermeister der Hansestadt Greifswald sowie weiteren Verwaltungsmitarbeitern zu aktuellen Problemen des Greifswalder Sports ab.

Dabei ging es unter anderem um die Vorbereitung des nunmehr 27. Sportehrentages im November 2018, um die noch bessere und aktuellere Nutzung des neuen EDV-Systems hinsichtlich der Belegung und Nutzung der kommunalen Sportstätten innerhalb der Woche und an Wochenenden im Internet sowie um die Überarbeitung der aktuellen Sportförderrichtlinie.

Dabei wurde deutlich,dass damit gleichzeitig auch die darauf aufbauende Richtlinie zur Gewährung von finanziellen Zuwendungen zur Förderung des Sports in der Hansestadt Greifswald und die Gebührensatzung für die Benutzung von Sportstätten in kommunaler Trägerschaft überarbeitet und aktualisiert werden müssen. Eine Grundvoraussetzung dafür ist aber, das das Immobilienverwaltungsamt möglichst kurzfristig die aktuellen Betriebskosten (einschließlich Abschreibung) für alle Sportstätten differenziert vorzulegen hat. Dies ist um so wichtiger, um für einige Benutzergruppen kostendeckende Gebühren zu erheben, was auch Auswirkungen auf den kommunalen Haushalt hat.

Weiterhin wurde das seit nunmehr zwei Jahren ungeklärte Problem der Werbung in kommunalen Sporthallen angesprochen. Auch in dieser Frage gilt es möglichst kurzfristig, die seit längerer Zeit angekündigten Gespräche  der Stadtverwaltung auch endlich zu realisieren. Auch eine möglichst neue Anzeigetafel in der Mehrzweckhalle sollte endlich Realität werden, um dies dem Niveau der überregionalen Sportveranstaltungen anzupassen.

Darüber hinaus informierte der Sportbundvorsitzende Bernt Petschaelis den Oberbürgermeister über Vorschläge, Gedanken und Ideen bezogen auf der Sanierung der Sporthalle III (Schönwalde II) voraussichtlich im Jahr 2020. Dabei ging es schwerpunktmäßig um den Erhalt des vorhandenen Kraftraumes sowie um die Einordnung von Zuschauensitzplätzen, um zukünftig nicht weiterhin gegen die Versammlungsstättenverordnung zu verstoßen.

Auch die bis zum heutigen Tag nicht gelöste Parkplatzsituation im Bereich des HSG- Kanusportzentrums in der Hafenstraße wurde vom Sportbundvorsitzenden nochmals angesprochen. In dieser Frage soll es weitere Prüfungen durch die Stadtverwaltung geben. Der Sportbund ist gespannt darauf und verweist auch auf das bevorstehende Drachenbootfest bzw. auf die zahlreichen Trainingsabende der einzelnen Mannschaften.

Der Oberbürgermeister brachte zum Abschluss seine Enttäuschung zum Ausdruck, dass sich im Rahmen der Befragung aller Greifswalder Sportvereine zur Erarbeitung der Sportentwicklungsplanung nur 29 von 78 Sportvereinen bisher beteiligt haben. In dieser Frage gilt es, gemeinsam durch die Stadtverwaltung und den Greifswalder Sportbund weitere Vereine zu aktivieren, an dieser wichtigen Befragung teilzunehmen. Nur so können die Interessen und Vorschläge der Sportvereine in die Erstellung der Sportentwicklungsplanung mit einfließen !