Bei der vergangenen Sitzung des Ausschusses für Sport, Soziales und Jugend der Greifswalder Bürgerschaft am 15.01. nutzen die Greifswalder Seglervereine (Akademischer Seglerverein zu Greifswald, Greifswalder Yachtclub und Yachtclub Wieck) die Gelegenheit noch einmal ihre Position zur Hafengebührensatzung darzulegen. Vertreten durch den Vereinsvorsitzenden des ASVzG, Christian Zschiesche, hörte der Ausschuss ein Plädoyer für den traditionsreichen Segelsport und die damit verbundene Kinder- und Jugendarbeit, welche von den drei Vereinen in einer so einmaligen wie erfolgreichen Zusammenarbeit gestemmt wird. Um die finanziellen Einsatzmöglichkeiten der „Alten Damen und Herren“ der Segelvereine für die Jugendarbeit nicht zu schmälern, wurde auf die Bedeutsamkeit, die Belastung durch weiter erhöhte Hafengebühren für die Vereine zu verzichten, hingewiesen und dem Ausschuss für die bereits erfolgte Unterstützung der Vereine in dieser Sache gedankt.

Weiterhin folgte der Appell, die Überplanung der Südmole dringend zu forcieren, weil im Zuge ebendieser die Pachtverträge der Vereine nicht verlängert werden und deshalb keine finanzielle Unterstützung beim Landessportbund für erforderliche Baumaßnahmen beantragt werden kann.

Neu vorgestellt wurde die neue u.a. für den Sport zuständige Mitarbeiterin des Amtes für Bildung, Kultur und Sport, Nadine Hoffmann. Der Sportbund ist sehr erfreut, dass die Stelle nun wieder besetzt ist und freut sich auf die kommende Zusammenarbeit. Mit der gerade anlaufenden Sportentwicklungsplanung für die Stadt Greifswald steht gleich das erste große Projekt ins Haus, mit dem der Sport in Greifswald weiter vorangebracht werden wird.

Die neue Zweifeldsporthalle der Caspar-David-Friedrich-Schule befindet sich für alle gut sichbar im Bau und soll laut aktuellem Zeitplan im Dezember diesen Jahres an den Schul- und Vereinssport übergeben werden. Die Vorsitzende, Mignon Schwenke, wies mit Nachdruck darauf hin, dass der Ausschuss in die Fragestellung, was mit der alten Halle passieren soll, eingebunden werden muss. Aktuell ist deren Erhalt als Sportstätte, mit Blick auf die Knappheit an Hallenzeiten, aus Sicht des Sportbundes absolut notwenig.

Als sehr erfreuliche Information zur Mietproblematik der DLRG wurde vermeldet, dass der Pachtvertrag gerade nochmal im Detail verhandelt wird und voraussichtlich im Januar unterschrieben werden kann. Er läuft, auch in hier in Rücksicht auf die geplante Überplanung der Südmole, zunächst über 3 Jahre.