news-greifswald-sportbund-sitzung-beitrag

Foto: Jens Schröder

Im Rahmen der Sportausschusssitzung der Greifswalder Bürgerschaft am 16.Oktober wurden verschiedene Themen des Greifswalder Sport besprochen.

 So kritisierte der stellv. Vorsitzende der HSG Universität Greifswald, Bernd Grommelt,  das aktuelle Vorgehen der Stadtverwaltung bei der Verteilung von “Knöllchen” im Bereich Hafenstr.56 und im Bereich der Südmole in Eldena. Damit wird das Parken der Sportler in diesen Bereichen unmöglich gemacht und gerade die Vorbereitung und Durchführung des Drachenbootfestes in Gefahr gebracht. Er bat um dringende Hilfe und schlug umgehend ein klärendes Gespräch mit Vertretern der Verwaltung vor, um nach akzeptabelen Parkmöglichkeiten zu suchen.

Gleichzeitig brachte er zum Ausdrück, dass er sowie viele Sportfreunde der Vereine, die im Bereich der Südmole beheimatet sind, sehr unzufrieden mit dem aktuellen Stand der Überplanung der Südmole sind, bisher kaum mit einbezogen wurden und in mehreren Fällen dringend eine Verlängerung der vorhandenen Pachtverträge benötigt werden, um Fördermittel des Landessportbundes beantragen zu können.

Die Ausschgussmitglieder empfahlen den Vereinen, mit konkreten Plänen an den Oberbürgermeister Dr.Fassbinder heranzutreten, um konkrete Absprachen und Lösungen im Sinne der Vereine zu treffen bzw. zu finden.

Auch der Vorsitzende des Greifswalder Sportbundes Bernt Petschaelis unterstrich diese Forderung und regte an, gleichzeitig den Pachtvertrag der DLRG im Gebäude der alten Badeanstalt zu überprüfen und möglichst eine sportfördernde Regelung für einen gemeinnützigen Verein zu finden, der umfangreiche und wichtige ehrenamtliche Leistungen für unsere Hansestadt erbringt.

Weiterhin forderte der Vorsitzende des Sportbundes erneut, die alte Sporthalle der Caspar-David-Friedrich-Schule aufgrund des hohen Bedarfes weiter zu erhalten. Gleichzeitig bot er die Hilfe des Sportbundes  an, den Linienplan des Fußbodens der aktuell im Bau befindlichen neuen Sporthalle mit abzustimmen.

Die Mitglieder des Sportausschusses unterstützten die Anfrage einer überwiegend aus ausländischen Bürgern bestehende Fußballmannschaft, eine Möglichkeit zum Training zu erhalten, da sie bereits an mehreren Wettkämpfen teilgenommen hat. Hierzu soll sich der verantwortliche Übungsleiter an den Objektleiter des Volksstadions wenden, der auch die Belegung des Sportplatzes am Dubnaring vornimmt.

Ein Ausschussmitglied fragte nach dem Stand der Verhandlungen zwischen Stadtverwaltung und Stadtwerke zur Greifswalder Schwimmhalle an, da der bestehende Vertrag im Oktober 2018 nach 20 Jahren ausläuft. Es ist davon auszugehen, dass sich die bisher von der Hansestadt zu zahlende Summe erhöhen wird. Gleichzeitig kann dies nicht auf Kosten der dort trainierenden Sportvereine erfolgen. Leider gab es bisher dazu keine Informationen, was unbedingt auch im Sportausschuss erfolgen sollte, da viele Vereine bereits verunsichert sind.

Bernt Petschaelis fragte erneut nach einer einheitlichen Regelung von Werbemöglichkeiten in und auf Sportanlagen nach, was schon längst von der Verwaltung angekündigt wurde. Leider konnte dazu keine befriedigende Antwort gegeben werden.

Zu verschiedenen Sportstätten gab die Verwaltung folgende Auskünfte:

Der neue Kunstrasenplatz (Ostplatz) im Volksstadion soll am 3.November übergeben werden. Ein Drittel des kunststoffbeschichteten Mittelplatzes soll mit dem alten Kunstrasen bedeckt werden.

Für die Sanierung der Sporthalle II (Schönwalde I) gibt es bisher keine Zeitschiene.

Für die Sanierung der Sporthalle III (Schönwalde II) wird es in Kürze eine Ausschreibung der Planungsleistung geben mit dem Ziel von Voruntersuchungen. Mit einem Baubeginn ist frühestens im 2. Halbjahr 2019 zu rechnen.

Zur Sporthalle IV (Blaues Wunder-Ostseeviertel) gibt es aktuell keine Verkaufsverhandlungungen. Die mit 1,2 Mio. Euro bewertete Halle plus Außenanlage wurde der Aktion Sonnenschein zum Kauf angeboten.

news-greifswald-sportbund-sitzung-02
news-greifswald-sportbund-sitzung-01