Schülerinnen und Schüler, die sich mäßig körperlich betätigen, sind deutlich zufriedener als solche, die nicht körperlich aktiv sind, stellt jetzt die neuste Pisa-Studie fest.

In der neuen Pisa-Studie zum Wohlbefinden der Schüler in den OECD-Staaten haben Bildungsforscher erstmals die Zufriedenheit der Jugendlichen untersucht. Dafür wichtig seien insbesondere die Unterstützung durch die Lehrerinnen und Lehrer, die Zuwendung durch die Eltern, Aktivitäten mit Freundinnen und Freunden sowie Sport und Bewegung, heißt es.

Eine weitere Erkenntnis der Studie: In Deutschland betätigen sich 97 Prozent der Schülerinnen und Schüler außerhalb der Schule körperlich (OECD-Schnitt 93 Prozent). Diejenigen, die sich mindestens an drei Tagen die Woche zumindest mäßig körperlich betätigen, sind zufriedener als solche Schülerinnen und Schüler, die nicht mäßig körperlich aktiv sind. Jan Holze, der Vorsitzende der Deutschen Sportjugend, sagte: „Es ist zwar trivial, aber immer noch nicht allen bewusst: Sport und Bewegung sind nicht nur Freizeitvergnügen, sondern leisten einen wertvollen Beitrag zur emotionalen, sozialen und kognitiven Entwicklung junger Menschen.“

Online finden sich die Zusammenfassung der Studie (englisch), eine ausführliche Übersicht (PDF, englisch) und eine eigene Ländernotiz für Deutschland (PDF, englisch)

(Quelle: dsj)