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Sportförderung im Rahmen des EU-Förderprogramms ERASMUS+

Kurzinformation: Die EU unterstützt auch im Jahr 2017 finanziell Sport-Kooperationsprojekte mit mehreren Partnerinstitutionen aus anderen Staaten sowie gemeinnützige europäische Sportveranstaltungen. Anträge auf eine Förderung müssen bis spätestens 6. April 2017 bei der zuständigen Exekutivagentur der Europäischen Kommission (EACEA) eingereicht werden.

Sehr geehrte Damen und Herren,
das Bundesinnenministerium weist darauf hin, dass auch im Jahre 2017 aus dem EU-Förderprogramm ERASMUS+ u. a. Sportprojekte (d. h. internationale Kooperationsprojekte mit mehreren Partnerinstitutionen aus anderen Staaten) sowie gemeinnützige europäische Sportveranstaltungen finanziell unterstützt werden können. Hierfür wird ein Mittelansatz in Höhe von insgesamt 31,8 Mio. Euro zur Verfügung stehen. Anträge auf eine Förderung müssen bis spätestens 6. April 2017, 12.00 Uhr, bei der zuständigen Exekutivagentur der Europäischen Kommission (EACEA) eingereicht werden. Diese führt das Antrags- und Bewilligungsverfahren für die Sportförderung in eigener Verantwortung durch (also ohne Beteiligung deutscher Stellen).
Die näheren Einzelheiten zu den Fördervoraussetzungen und zum Verfahren sind dem als Anlage beigefügten offiziellen Ausschreibungstext sowie dem aktuellen ERASMUS+-Programmleitfaden zu entnehmen (siehe dort insbesondere die Seiten 255-273 und 254 ff.).http://ec.europa.eu/programmes/erasmus-plus/sites/erasmusplus/files/files/resources/erasmus-plusprogramme- guide_de.pdf )

Zusätzlich veranstaltet die Europäische Kommission am 31. Januar 2017 in Brüssel einen Sport-
Info-Day (http://eacea.ec.europa.eu/erasmus-plus/events/sport-infoday-31-january-2017_en). In Anbetracht der hier bekannten Erfahrungen von Institutionen, die sich bereits in den vergangenen Jahren um eine Förderung aus dem ERASMUS+-Programm beworben haben, wird potentiellen Interessenten empfohlen, an dem Sport-Info-Day teilzunehmen (bzw. diesen via Livestream zu verfolgen) und sich frühzeitig mit den administrativen und inhaltlichen Anforderungen vertraut zu machen.
Nicht nur Sportorganisationen (Verbände oder Vereine) können eine Förderung aus dem ERASMUS+-Programm beantragen bzw. als Projektpartner an einer Förderung partizipieren. Hierfür kommen z. B. auch Kommunen (Sportämter), Hochschuleinrichtungen oder NGOs in Betracht. Gefördert werden können mithin auch internationale Projektpartnerschaften, die sich aus verschiedenartigen Institutionen zusammensetzen und sich hierdurch ergänzen.

Mit freundlichen Grüßen
In Vertretung

Klaus Hebborn