Finanzielle Perspektiven für den Greifswalder Hochschulsport.

Sportbund spricht mit Universität über den Studentensport in der Stadt

Im Januar fand-diesmal mit dem Kanzler der Universität-ein weiteres Gespräch des Sportbundes Hansestadt Greifswald  zu Fragen der Entwicklung des Studentensports in Greifswald statt. Dessen Vorschläge  gegenüber dem Leiter des Studentensports zur Verbesserung der finanziellen und materiellen Situation dieser universitären Einrichtungen hatten nach einem halben Jahr zu keiner Reaktion seitens der Uni geführt. Kern der Vorschläge des Sportbundes war das Angebot, den Studentensport in die Organisationsform eines Eingetragenen Vereins zu überführen, eine Möglichkeit, die bereits an mehreren Universitäten Deutschlands sehr erfolgreich umgesetzt wird.

Für die Greifswalder Universität würden sich folgende Vorteile daraus ergeben:

Wäre der Studentensport ein eingetragener Verein fiel er

  • in die Kategorie A der kommunalen Gebührensatzung für Sportstättennutzung und würde wesentlich weniger für die durch sie angemieteten Hallen und Plätze bezahlen
  • würde er sowohl in den Genuss der Sportförderung des Landessportbundes als auch in den  der Förderung des Landkreises kommen. Beide zahlen eine pro-Kopf-Pauschale und unterstützen Projekte sowie die Hauptamtlichkeit im Sport.
  • könnte er Investitionszuschüsse des Landessportbundes in Höhe von 50% der Gesamtkosten für die Modernisierung oder den Neubau von Sportstätten in Anspruch nehmen.

( für die 12.000 Studenten der Universität  hält diese bislang nur eine Einfeldhalle und einen kaum noch nutzbaren Sportplatz in der Fallada-Str. vor.)

Für den Sportbund und die Stadt würde sich insbesondere bei Inanspruchnahme von Investitionsmitteln die angespannte Sportstättensituation lockern, weil die Nachfrage der 13.000 organisierten Sportfreunde längst das Angebot übersteigt.  Der Sportbund kann Vorschläge machen. Wollen und handeln muss im Interesse ihrer Studenten natürlich die Universität.