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Copyright: Bernt Petschaelis

Sportfreund Dr.Taras Usichenko, Initiator einer möglichen Rollkunst- und Eislaufhalle in Greifswald, berichtete über weitere Vorabsprachen mit anderen Interessenten und möglichen Investoren. Unabhängig davon hängt nun alles davon ab, dass möglichst schnell die seit längerer Zeit geforderten Gespräche mit der Stadtverwaltung stattfinden, um einen möglichen kommunalen Standort zu finden. Dies ist die Voraussetzung für alle weiteren Schritte einer möglichst erfolgreichen Umsetzung des Vorhabens als Sportverein. Die Mitglieder des Sportausschusses forderten ebenfalls eine zügige Umsetzung der Gespräche mit der Stadtverwaltung.

Einer Vorlage zur Überarbeitung der Sportförderrichtlinie der Hansestadt Greifswald, der Richtlinie zur Gewährung finanzieller Zuwendungen für den Sport und der Gebührensatzung zur Nutzung kommunaler Sportstätten, eingereicht durch die Fraktion “Die Linke”, wurde mehrheitlich zugestimmt. Dabei ging es schwerpunktmäßig um eine Festschreibung der Förderung des Sportbundes Hansestadt Greifswald e.V., eine dauerhafte Aufnahme der Förderung von Investitionen von Vereinssportanlagen mit unterschiedlichen Investitionssummen und der unbürokratischen Gestaltung von Pachtverträgen mit Sportvereinen über mindestens 25 Jahre. Diese Überarbeitung  soll bis Ende 2018 erfolgen.

Der Vorsitzende des Sportbundes regte an, unbedingt auch die Vereinsliegeplätze der Segelsportvereine in die Dokumente der kommunalen Sportförderung mit einzuarbeiten, um damit auch die Gesprächsergebnisse aus dem Jahr 2017 zu berücksichtigen.

Ein weiterer Schwerpunkt der Diskussion im Sportausschuss war eine Vorlage zur zukünftigen Betreibung des Strandbades Eldena durch einen freien Eintritt ab 2019. Mit einem freien Eintritt werden zukünftig sicher auch noch mehr Sportvereine in den Sommermonaten das Strandbad zur sportlichen Betätigung nutzen, so Bernt Petschaelis. Der Vorlage wurde mehrheitlich zugestimmt.

Der Mitarbeiter des Immobilienverwaltungsamtes, Herr Manske, informierte über die Erneuerung des Kunstrasenplatzes und eine Ergänzung der Freianlagen auf der Sportanlage am Dubnaring. Die unterschiedlichen Bauabschnitte werden 2018 und 2019 realisiert. Eine zuküftige intensivere Nutzung der Sportanlage erfordert auch weiterhin, dass sich insbesondere die Sportler, die diese Anlage wettkampfmäßig nutzen, auch in der Sporthalle I umziehen und duschen können.

Das Ausschussmitglied Gamal Khalil brachte in einem Redebeitrag eindrucksvoll zum Ausdruck, dass er sich zukünftig für mehr Hallenzeiten im Bereich des Breitensports insbesondere für Kinder im Alter bis zu 6 Jahren einzusetzen wird. Der große Bedarf bei Kindern in diesem Alter zur sportlichen Betätigung kann leider seit mehreren Jahren nicht abgedeckt werden. Die neue Sporthalle der Caspar-David-Friedrich-Schule wird hoffentlich in dieser Frage für viele Sportvereine Verbesserungen bringen.

Abschließen begrüßten die Ausschussmitglieder, dass die zur Verfügung stehenden kommunalen Sportfördermittel für Investitionen bei Vereinssportstätten , auch für vorbereitende Planungsleistungen der Vereine  eingesetzt werden können. Darüber hinaus brachte Frau Felkl zum Ausdruck, dass noch Mittel aus diesem Fördertopf zur Verfügung stehen.

Der Vorsitzende des Greifswalder Sportbundes, Bernt Petschaelis, brachte abschließend zum Ausdruck, dass die neue Datenschutzverordnung in den Sportvereinen für große Unruhe sorgt und in keiner Weise dazu beiträgt, die Motivation zur ehrenamtlichen Arbeit in den Vereinen zu verbessern.

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