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Am 2.November 2016 fand in der Erwin-Fischer Oberschule der nunmehr 17. Sporttag des Sportbundes Hansestadt Greifswald statt. Die Resonanz war mit 19 Sportvereinen und 46 Stimmen nicht sonderlich groß, was aber leider in den vergangenen Jahren bei ähnlichen Veranstaltungen des Stadtsportbundes und des Kreissportbundes ebenfalls zu verzeichnen war.

So wurde der Haushaltsabschluss des Jahres 2015 sowie der Haushalt des Jahres 2016 einstimmig beschlossen und der Vorstand entsprechend  entlastet.

Der Vorsitzende Bernt Petschaelis legte Rechenschaft über die geleistete Arbeit des Vorstandes im zurückliegenden Jahr ab, informierte über die aktuelle Situation, über die weiterhin zukünftigen umfangreichen  Aufgaben des Sportbundes Greifswald und der damit verbundenen Sicherung einer Geschäftsstelle mit einer hauptamtlichen Bürokraft. Nur so sei eine dauerhafte, kontinuierliche und qualitätsvolle Arbeit möglich und ist gleichzeitig eine entscheidende Existenzgrundlage für den Sportbund.

Dazu gab es eine umfangreiche Diskussion und vor allem die Vertreter der Handball SG Greifswald sowie des Greifswalder FC hatten dazu auch mehrere Fragen und teilweise unterschiedliche Auffassungen. Das ist normal und gehört zu solchen Veranstaltungen. Schließlich sind unterschiedliche Meinungen und damit verbundene Diskussionen oftmals auch Grundlage guter Entscheidungen.

Von einer ausgewogenen Berichterstattung über den Sporttag war die Ostseezeitung diesmal jedoch weit entfernt. Sie wäre gut beraten, künftig sachkundige Journalisten zu entsenden, um dem Vorwurf einer tendenziösen Meinungsbildung zu entgehen. Wer nur kritische Äußerungen zitiert und zustimmende Meinungen ignoriert, muss sich diesen Vorwurf gefallen lassen.

So stellt sich die Frage, warum  der  Auftritt der Vorsitzenden des Sportausschusses der Bürgerschaft, Dr. Mignon Schwenke, mit einer klaren Positionierung und Begründung zum Greifswalder Sportbund und einer zukünftigen Geschäftsstelle keine Beachtung fand? Warum  wurde auf die eindringlichen Worte von Tobias Nagel, Vorsitzender des größten Sportverein Vorpommerns, der HSG Uni Greifswald, bezogen auf den zukünftigen Stellenwert des Greifswalder Sportbundes und der Notwendigkeit einer Geschäftsstelle nicht eingegangen ? Warum wird über die mehrfach geäußerte Meinung, dass der Sportbund Greifswald auch zukünftig als wichtiges Sprachrohr aller Greifswalder Vereine benötigt wird, nicht geschrieben ? Warum wird kaum auf die umfangreichen Ausführungen des Vorsitzenden, Bernt Petschaelis, eingegangen?  Dies bleibt wohl ein Geheimnis der Autorin des Artikels.

Während der Diskussion wurde auch darauf hingewiesen, dass mit der neuen Web-Seite www.greifswald-sportbund.de versucht wird, die Arbeit des Sportbundes und des Vorstandes noch transparenter zu gestalten und damit auch den Vereinen möglichst zahlreiche bzw. aktuelle Informationen  zuzuleiten. 70 News in 9 Monaten belegen das !

Zum Abschluss der Veranstaltung brachte der Vorsitzende nochmals zum Ausdruck, dass er auf der Grundlage des eindeutigen Votums von 53 Sportvereinen im Januar 2016 nach wie vor davon ausgeht, dass eine eindeutige Mehrheit der Greifswalder Sportvereine eine Anlauf- und Beratungsstelle zu den unterschiedlichsten Fragen und Probleme des Sports auch für die Bürger der Universitäts- und Hansestadt Greifswald weiterhin wünscht und die kommunale Politik dies auch unterstützten wird.